Freitag, Dezember 23, 2011

Waldes und Weihnachten

Anfang Dezember hatte ich die Gelegenheit, Torre Pellice südwestlich von Turin zu besuchen. Es ist heute das Zentrum der italienischen Waldenser, die zu den ersten Protestanten Europas gehörten. Sie gehen zurück auf (Petrus) Valdes, der 1140 in Lyon geboren wurde. Er war ein reicher Kaufmann, ähnlich wie Franziskus, der aufgrund von Worten der Bibel umkehrte und den Weg der Armut wählte. Er war nicht sonderlich gebildet, jedenfalls verstand er kaum Latein, und liess deshalb Bibelteile ins Romanische, eine südfranzösische Sprache, übersetzen. Es war die erste Bibelübersetzung in eine Volkssprache in Europa. Zudem predigte er Umkehr auf Lyons Strassen und Plätzen ab 1170 und scharte so Anhänger um sich, die sogenannten "Armen von Lyon". Er wollte "nackt dem nackten Christus nachfolgen". Der Bischof verbot ihm das Predigen, denn es war den gebildeten und geweihten Priestern in der Kirche vorbehalten. Valdes hielt sich nicht daran und kritisierte auch Kirche und Klerus, so dass er 1182 exkommuniziert und ausgewiesen wurde. Er wurde zum Wanderprediger mit Anhängern in Frankreich und Italien. Zusammen mit den lombardischen und böhmischen Brüdern verbreitete sich so die Botschaft dieses einfachen Evangeliums subversiv über ganz Mitteleuropa bis nach Polen. Das wurde zusammen mit anderen abtrünnigen Gruppierungen für die katholische Kirche zum ernsthaften Machtproblem. Mit der Einführung der Inquisition (und der Kreuzzüge) versuchten die Kirchenoberen, wieder Herr der Lage zu werden, was letztlich später die Reformation auslöste. Valdes starb etwa um 1206, er hat keine eigenen Schriften hinterlassen, aber trotzdem viel bewegt und bewirkt.


Höhlenkirche "Gheisa d'la Tana" im Agrognatal

Diese Geschichte und andere Eindrücke bewegten mich zu folgendem Gebet:

Gott,
du kommst von ganz unten zu uns.
Du kommst ganz klein zu uns,
und du kommst ganz arm zu uns.
In Jesus bist du uns ganz nah. Dafür danken wir dir.
Wir bitten dich um Vergebung, dass wir dich immer wieder
in Unscheinbarkeit, Kleinheit und Armut übersehen und verachten.
Erbarme dich über unseren Hochmut und unsere Blindheit.
Wir brauchen deine Liebe und dein Licht.
Danke, dass du uns trotzdem nah bleibst und dein Reich kommt!
Amen


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Samstag, Januar 01, 2011

Rettet die Christen im Orient!

Im November letzten Jahres war ich in Milano. Milano gilt nicht gerade als religiöse Hochburg, sondern als Wirtschaftszentrum Italiens. Was mich am Bahnhofsplatz beeindruckt hatte, war folgendes Plakat an einer prominenten Hochhausfassade:


Genaue Uebersetzung: "Retten wir das Leben der Christen im Irak und auf der ganzen Welt!" Wie wahr und profetisch! Hans-Peter Raddatz meint sogar, dass heute jährlich 160'000 Christen und Juden durch islamische Gewalt zu Tode kommen.

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Freitag, Dezember 17, 2010

Orta und sein Sacro Monte


Orta ist ein wirklich malerisches Städtchen auf einer Halbinsel am Ortasee, der nur unweit westlich des Lago Maggiore liegt und auch in diesen entwässert wird. Nebst der schmucken Altstadt am See gibt es die Klosterinsel San Giulio und den Sacro Monte, von wo man dies alles anschauen, überblicken und sich der Geschichte von Franz von Assisi in Skulpturen widmen kann. Der Sacro Monte mit seinen zwanzig Kapellen wurde 1591 bis 1770 erbaut.
Leider war der Akku meines Fotoapparats zu früh ausgestiegen, so dass ich nicht allzu viele und gute Aufnahmen machen konnte. Trotzdem einige Bilder dieses Bijous, es ist für mich eine Art "Gesamtkunstwerk":






Vom Sacro Monte hinunter in die herausgeputzte Altstadt

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Montag, Dezember 13, 2010

Varese und sein Sacro Monte




Auch die Stadt Varese, die unweit des Luganersees liegt, hat ihren "Sacro Monte" und der ist nicht gerade klein und unbedeutend. Er liegt nördlich der Stadt am Rand des Hausbergs "Campo dei Fiori". Die Hauptkapellen liegen in einem eigentlichen Dorf auf einem Hügel, das aus einem mittelalterlichen Frauenkloster entstanden war. Sowohl vom Sacro Monte als auch vom anschliessenden Campo dei Fiori hat man bei schönem Wetter eine herrliche Fernsicht auf verschiedene norditalienische Seen und die Südalpen.
Zur momentanen Jahreszeit passt es, dass eine Kapelle auf dem Sacro Monte die Weihnachtsszenerie von Bethlehem eindrücklich darstellt:

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Freitag, Dezember 10, 2010

Vercelli und Arborio


Vercelli ist der Hauptort der gleichnamigen Provinz und gehört zur Region Piemont. Die Stadt liegt ziemlich genau in der Mitte zwischen Milano und Torino, zählt heute knapp 50'000 Einwohner und ist bekannt als das Zentrum des italienischen Reisanbaus. Wenn man die Stadt von Norden her erreicht, stösst man ausserhalb auf riesige Reisfelder, die je nach Jahreszeit in einem unterschiedlichen Stadium sind: im Frühling mit Wasser geflutet, im Sommer intensivgrün und im Herbst gelb und reif zur Ernte. Am Stadtrand und in Bahnhofsnähe liegen dann die grossen Metallsilos, die den geernteten Reis aufnehmen, der dann in Reismühlen be- und verarbeitet wird.
Die Altstadt ist sehr gepflegt, sie zeugt von einem gewissen Wohlstand und Reichtum. Eckpunkte davon sind die Piazza Cavour in der Mitte, eine eindrucksvolle Basilika "Sant'Andrea" und der klassizistische Dom mit Bischofssitz.


Die Basilika Sant'Andrea ist aussen eher noch romanisch aufgebaut...



Dagegen ist das Innere der Basilika "Sant'Andrea" bereits gotisch geprägt. Es handelt sich also bei dieser Kirche, die um 1219-27 erbaut wurde, um eine Misch- oder Uebergangsform, wobei sie eine der grössten und berühmtesten Kirchen der damaligen Zeit ist.


Unweit, nur einige Kilometer nördlich von der Stadt Vercelli, liegt das Dorf "Arborio". Arborio ist also nicht nur eine Reissorte, nebst Carnaroli die berühmteste für Risotto, sondern auch ein Ort! Norditalien ist wahrscheinlich der grösste Reisproduzent Europas, der bis zu etwa 25% des europäischen Bedarfs deckt! Das viele Wasser, das für den Reisanbau notwendig ist, damit geschützte und optimale Keimbedingungen herrschen, stammt aus den oberitalienischen Flüssen und Seen. Die Reisbauern Arborios und Vercellis beziehen ihr Wasser vom Fluss Sesia, der westlich, aber parallel zum Ticino und dem Lago Maggiore verläuft. Mittels und dank eines weit verzweigten Kanalsystems, das grösstenteils seit 1855 oder früher besteht, konnte der Reisanbau im grossen Stil geschaffen werden. Die Flüsse und Seen liefern vor allem im Frühling genügend Schmelzwasser aus den Südalpen, damit diese Kanäle auch gefüllt werden können.


Reisfeld bei Arborio im September

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Samstag, Dezember 04, 2010

Vigevano


Vigevano liegt zwischen Mortara und Milano unweit des Flusses "Ticino". Auf den Strassenkarten wird diese Stadt mit ihren 80'000 Einwohnern als nichts besonderes gekennzeichnet, aber deren Altstadt und das Schloss sind von aussergewöhnlich schöner Planung und Gestaltung! Das Schloss wurde zuerst von den "Visconti" aufgebaut und später von den "Sforza" 1494 fertiggestellt. Von seiner Grösse her, ist es eine der grössten Befestigungsanlagen Europas. Berühmte Künstler wie Leonardo da Vinci und Bramante haben geplant und mitgewirkt, denn es war die Residenz der Herzoge von Mailand.
Einerseits ist der Schlosshof und die umgebenden Gebäude und Paläste riesig - zwar heute etwas in vernchlässigtem Zustand - andererseits ist die "strada coperta", der gedeckte Weg, der vom Hauptpalast wegführt nach Südosten, eindrücklich, monumental und lang.



Am meisten hat mich die "piazza ducale" beeindruckt: es ist einer der ersten rechtecktigen Renaissanceplätze, denen das römische Forum als Vorbild diente. Sie ist 134 Meter lang und 48 Meter breit, auf drei Seiten umgeben von Fassaden mit Säulengängen und die vierte Seite ist die Domfassade aus dem Barock.



Zwar war an diesem Novembernachmittag das Wetter sonnig, jedoch nicht mehr warm, so dass ich für ein Eis ein "caffè" aufsuchen musste. Aber es hatte richtig italienischem Charme samt sprödem Kellner...


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Donnerstag, Dezember 02, 2010

Mortara


Unweit, etwa fünfundzwanzig Kilometer von Casale Monferrato entfernt in Richtung Milano, liegt die lombardische Stadt Mortara. Man durchfährt grosszügige Reisfelder, die im November natürlich längst abgeerntet sind. Von weitem sieht man dann eine Rauchwolke resp. Dampfsäule eines Kraftwerks und durchquert eine kurze Industriezone. Auf der Höhe des Bahnhofs liegt rechts davon die Altstadt.


Sehenswert ist deren Kern mit der Abfolge einer Backsteinkirche, davorliegendem Kirchplatz, Municipio (Stadtverwaltung) und dem Stadtplatz. Im Winter sind die Plätze fast totgefegt, einzig eine Kunsteisbahn ist vor dem Municipio aufgebaut. Zwei ältere Frauen, die die Hauptkirche "San Lorenzo" der Stadt putzen kamen, hatten die Freundlichkeit, mich einzulassen, extra zusätzliches Licht zu machen und mit Stolz "ihre" bedeutungsvolle Kirche zu präsentieren. Es ist eine frühgotische Kirche, die 1375-80 in Backstein erbaut wurde.


Ausserhalb der Stadt in Richtung Milano liegt der monumentale und riesige Friedhof aus dem 19. Jahrhundert, der im romanischen Stil zur Zeit des Historismus erbaut wurde und immer noch vollständig intakt ist, genutzt und gepflegt wird.


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Montag, November 29, 2010

Casale Monferrato


Casale Monferrato ist eine alte italienische Stadt, die heute etwa 36'000 Einwohner umfasst. Sie liegt am Po zwischen Turin und Mailand und gehört zur Provinz Alessandria und der Region Piemont. Unmittelbar in südwestlicher Richtung ragt der Hügel Monferrat aus der riesigen Fläche der Poebene heraus, der für die Landwirtschaft und den Abbau von Zement genutzt wird.
Diesen Herbst habe ich zweimal diese Stadt besucht, die über eine intakte Altstadt und einen Marktplatz italienischen Zuschnitts verfügt. Doch etwas ist hier besonders: Es gibt eine Synagoge aus der Barockzeit - die einzige zwischen Turin und Mailand - und sie gehört zu den schönsten Europas. Sie ist nicht gerade einfach zu finden, ist sie doch in einer Sackgasse gelegen und passt sich unscheinbar in die umliegenden Häuser ein. Ihre wahre Pracht entfaltet sich im Innern: über einen Gang erreicht man rechter Hand die Synagoge.


Am gleichen Gang gleich danach öffnet sich ein kleiner Innenhof mit einem Granatapfelbaum, der als Lebenszeichen und Symbol dient.


Ein Mitglied der inzwischen auf acht Männer geschrumpften jüdischen Gemeinde - sie ist heute daher nicht mehr voll funktionsfähig - zeigte und erklärte mir wohlwollend Synagoge und umliegende Räume. Zu den besten Zeiten im neunzehnten Jahrhundert, als der König die Religionsfreiheit einführte und somit das Ghetto aufhob, umfasste die Gemeinde um die achthundert Mitglieder. Durch die Faschisten in den Dreissigerjahren wurden die Juden wieder gesellschaftlich und wirtschaftlich stark eingeschränkt. Die Kollaboration mit Nazideutschland bedeutete dann, dass gegen Kriegsende 63 Gemeindemitglieder in Auschwitz zu Tode kamen.

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Sonntag, Januar 24, 2010

Eigenschaften der Dhimmitude (Seiten 251-273)

Der Dschihad ist ein einzigartiger Krieg, weil er ein mit einer Religion verbundener, permanenter, unbegrenzter und universeller Angriffskrieg ist. Das Dhimmi-System leitet sich aus Dschihad und Scharia ab und hat einen allgemeinen Charakter. Es ist unabhängig von Ethnie und Sozietät, geografisch grenzenlos und überdauerte Jahrhunderte. Der Tribut der besiegten Schriftbesitzer diente nur der Umma und dem islamischen Staatsschatz.
Im „goldenen Zeitalter“, unter islamischen Herrschaft, förderten Dhimmi-Beamte ihre Gemeinschaften, deren geistige Beweglichkeit und auch Intellektuelle, die besonders in Philosophie, Exegese und Jura tätig waren. Es gab eine starke jüdische Bevölkerung in Aegypten, Palästina, Syrien, Irak (unter den Abbasiden) und in der Türkei. Wurde die Unterdrückung zu stark, wanderten die Juden weiter, im 10. Jahrhundert nach Quirawan in Tunesien, das von den Fatimiden beherrscht wurde. Von dort aus gingen sie nach Aegypten und Spanien (Cordoba und Granada). Von Spanien wichen sie nach Sizilien, in den Maghreb und nach Aegypten (Fustat) aus.
Die Umaiyadenzeit war die engste Symbiose zwischen Islam und Christentum, trotz Zerstörung von jüdisch-christlicher Kultur in Seleukia, Jerusalem, Caesarea, Alexandria und Karthago. 750-814 fand der Niedergang des koptischen Christentums statt. Melkitische, jakobitische und nestorianische Klöster waren die Zentren der Bildung. Hier und durch Juden und Zoroastrier wurden Traktate über Astronomie, Medizin, Alchemie, Philosophie und Belletristik ins Arabische übersetzt. Die erste Uebersetzung aus dem Syrischen ins Arabische wurde 683 durch den jüdischen Arzt Masardschawaih in Basra ausgeführt. Die meisten Uebersetzungen geschahen dann zwischen 750-850.
830 liess der Kalif al-Ma’mun ein Haus der Weisheit bauen. In dieser Bibliothek wurden Werke aus Sanskrit, Persisch, Aramäisch und Griechisch ins Arabische übersetzt durch jüdische Konvertiten, Jakobiten und Zoroastrier. Christliche Gefangene arbeiteten als Architekten und Bauhandwerker und errichteten prachtvolle Moscheen, christliche Frauen bevölkerten die Harems der Herrscher. Diese machten ihren Herrschern Wissen, Kenntnisse und Kultur zugänglich. So baute der Islam seine Grösse auf den Fundamenten der Schutzbefohlenen auf und pflegte asymmetrische Beziehungen zu ihnen. Dies zeigte sich bei der erniedrigenden Entrichtung des Schutzgeldes und der eingeschränkten Rechte. Das Leben musste immer wieder erkauft werden. Die ursprünglichen Sprachen der Dhimmis wurden auf die Liturgie zurückgedrängt, ihre Geschichte wurde verheimlicht und ihre Zeugnisse waren vor Gericht nicht zugelassen!
Mit der Bekehrung der Mongolen zum Islam unter Ghazan 1295-1304 und der Zerstörung der christlichen Zentren durch den äusserst brutalen Herrscher Timur 1400-05 endete das „goldene Zeitalter“ auch im Osten des islamischen Reichs abrupt.
Generell lässt sich sagen, dass die Elitebevölkerung (meist Juden, Christen und zoroastrische Perser) das kulturelle Gepäck von Vorderasien über Spanien, Südfrankreich und Italien nach Europa gebracht haben. Die Antike kam also auch vom Griechischen über das Syrische und Arabische ins Lateinische und von da in alle modernen Sprachen Europas und der Welt!

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Dienstag, Oktober 13, 2009

Auf der via Sbrinz zum Griespass

Vor der Rückkehr zum Ausgangspunkt an einem kleinen Bergsee vorbei


Auf dem San Giacomopass gibt es unberührte Hochmoore


Vom Griespass geht es durchs Val Corno zum San Giacomopass


Die Griess-Corno-Hütte erreicht man am schnellsten aus dem Bedrettotal


Das Val Corno ist ein Hochtal und liegt auf etwa 2'400 Meter über Meer


Blick ins Wallis und der Nufenenpass ist rechter Hand


Auf dem Griespass ist der Blick auf den Griesstausee und -gletscher frei


Die Bättelmatt - heute ein Hochmoor - und der Gletscher ist nah


Schon bald gibt der Weg - hier noch Strasse zu Stausee - den Blick frei


Ausgangspunkt der Wanderung: Riale - Kährbach

Im September habe ich mich aufgemacht, um einen Teil der via Sbrinz, die von Luzern nach Domodossola führt, zu begehen. Es war ein Säumerpfad, der bis 1880 vor allem dem Käse-, Wein- und Salztransport diente. Mit Maultieren überquerten sie Brünig-, Grimsel- und Griespass. Von Domodossola her fährt man heute etwa fünfzig Kilometer nordwärts ins zweisprachige Valle Antigorio (zu deutsch: Eschental) und gleich anschliessend ins Valle Formazza hinein. Die Strasse endet beim Dorf "Riale" (italienisch)/"Kährbach" (walserdeutsch) auf gut 1'700 Meter über Meer. Hier öffnet sich dann eine grandiose Gebirgslandschaft. Es gibt mehrere Stauseen, tiefblaue Bergseen, unberührte Hochmoore, sprudelnde Bäche, steile Bergspitzen, riesige Felsbrocken, karge Steinwüsten, verschmutzte Schneeresten, schmelzende Gletscher, grünbraune Alpweiden, farbige Bergblumen, etc. Am Talende befindet sich der Griespass, der ins Wallis zum Griessee (Stausee) und nach Ulrichen im Goms führt. Für mich ging es weiter ins Tessin durchs Hochtal "Val Corno" zum San Giacomopass und hinunter zum Ausgangspunkt Riale. Einige Impressionen dieser imposanten, sechsstündigen Bergwanderung.

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