Freitag, Oktober 16, 2009

Auf der via Stockalper zwischen Gabi und Gondo




Am Schluss noch eine Stärkung im wiedererstellten Stockalperturm


Unterwegs im steilen Tal von Zwischenbergen nach Gondo


Das Zwischenbergental ist auch heute von Bergstürzen geprägt


Der Stausee bei Zwischenbergen hat diese intensive türkisblaue Farbe (Kamera: Canon Digital IXUS 60, ohne Filter!)


Auf der Furgge eröffnet sich eine herrliche Weitsicht nach Süden


Im Oktober kann es ganz eisig kalt und schön sein auf der Furgge


Und der Blick zurück entschädigt für die Mühe des steilen Aufstiegs


Bei Gabi den Berg hoch an einem Maiensäss vorbei in Richtung Furgge


Bei Gabi komme ich zur Schlucht heraus und die Sonne empfängt mich


Die Gondoschlucht ist eine imposante und tief eingeschnittene Schlucht


Das Wasser hat sich durch die Gondoschlucht gefressen und abgeschliffene, glatte Felsen hinterlassen




Die via Stockalper ist ein historischer Weg von Brig nach Domodossola, der vor allem von Kaspar Jodok von Stockalper im 17. Jahrhundert erneut angelegt wurde. Noch heute ist er gut begehbar und führt durch fantastische Landschaften und schroffe Bergwelten. Letztes und dieses Jahr im Oktober habe ich Teile davon durchwandert und war begeistert von den abgeschiedenen Tälern, der urwüchsigen,wilden und kräftigen Landschaft und der wuchtigen Bergwelt. Einige Bilder davon möchte ich zeigen.

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Dienstag, Oktober 13, 2009

Auf der via Sbrinz zum Griespass

Vor der Rückkehr zum Ausgangspunkt an einem kleinen Bergsee vorbei


Auf dem San Giacomopass gibt es unberührte Hochmoore


Vom Griespass geht es durchs Val Corno zum San Giacomopass


Die Griess-Corno-Hütte erreicht man am schnellsten aus dem Bedrettotal


Das Val Corno ist ein Hochtal und liegt auf etwa 2'400 Meter über Meer


Blick ins Wallis und der Nufenenpass ist rechter Hand


Auf dem Griespass ist der Blick auf den Griesstausee und -gletscher frei


Die Bättelmatt - heute ein Hochmoor - und der Gletscher ist nah


Schon bald gibt der Weg - hier noch Strasse zu Stausee - den Blick frei


Ausgangspunkt der Wanderung: Riale - Kährbach

Im September habe ich mich aufgemacht, um einen Teil der via Sbrinz, die von Luzern nach Domodossola führt, zu begehen. Es war ein Säumerpfad, der bis 1880 vor allem dem Käse-, Wein- und Salztransport diente. Mit Maultieren überquerten sie Brünig-, Grimsel- und Griespass. Von Domodossola her fährt man heute etwa fünfzig Kilometer nordwärts ins zweisprachige Valle Antigorio (zu deutsch: Eschental) und gleich anschliessend ins Valle Formazza hinein. Die Strasse endet beim Dorf "Riale" (italienisch)/"Kährbach" (walserdeutsch) auf gut 1'700 Meter über Meer. Hier öffnet sich dann eine grandiose Gebirgslandschaft. Es gibt mehrere Stauseen, tiefblaue Bergseen, unberührte Hochmoore, sprudelnde Bäche, steile Bergspitzen, riesige Felsbrocken, karge Steinwüsten, verschmutzte Schneeresten, schmelzende Gletscher, grünbraune Alpweiden, farbige Bergblumen, etc. Am Talende befindet sich der Griespass, der ins Wallis zum Griessee (Stausee) und nach Ulrichen im Goms führt. Für mich ging es weiter ins Tessin durchs Hochtal "Val Corno" zum San Giacomopass und hinunter zum Ausgangspunkt Riale. Einige Impressionen dieser imposanten, sechsstündigen Bergwanderung.

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