Donnerstag, Dezember 02, 2010

Mortara


Unweit, etwa fünfundzwanzig Kilometer von Casale Monferrato entfernt in Richtung Milano, liegt die lombardische Stadt Mortara. Man durchfährt grosszügige Reisfelder, die im November natürlich längst abgeerntet sind. Von weitem sieht man dann eine Rauchwolke resp. Dampfsäule eines Kraftwerks und durchquert eine kurze Industriezone. Auf der Höhe des Bahnhofs liegt rechts davon die Altstadt.


Sehenswert ist deren Kern mit der Abfolge einer Backsteinkirche, davorliegendem Kirchplatz, Municipio (Stadtverwaltung) und dem Stadtplatz. Im Winter sind die Plätze fast totgefegt, einzig eine Kunsteisbahn ist vor dem Municipio aufgebaut. Zwei ältere Frauen, die die Hauptkirche "San Lorenzo" der Stadt putzen kamen, hatten die Freundlichkeit, mich einzulassen, extra zusätzliches Licht zu machen und mit Stolz "ihre" bedeutungsvolle Kirche zu präsentieren. Es ist eine frühgotische Kirche, die 1375-80 in Backstein erbaut wurde.


Ausserhalb der Stadt in Richtung Milano liegt der monumentale und riesige Friedhof aus dem 19. Jahrhundert, der im romanischen Stil zur Zeit des Historismus erbaut wurde und immer noch vollständig intakt ist, genutzt und gepflegt wird.


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