Donnerstag, Mai 12, 2016

Larry Siedentop: Eine moralische Revolution

Im zweiten Teil geht Larry Siedentop in fünf Kapiteln der Entwicklung, Ausgestaltung und Auswirkung des frühen Christentums in der römischen Spätantike nach: 4. Die Welt auf den Kopf gestellt: Paulus. Die Antike war eine Welt der Ungleichheit. Schon der jüdische Glaube an einen Gott wurde zur Zeit des Imperium Romanums als interessanter Ausweg gesehen. Jesus war ein Bussprediger und Prophet, der gekreuzigt wurde. Erst Paulus habe aber das Christentum als Religion erschaffen. Er setzte auf Gleichheit und Freiheit der Menschen. Der neue Mensch durch Christus mit Willen und Gewissen strebte mehr Gerechtigkeit an. 5. Die innere Wahrheit: Moralische Gleichheit. Paulus und Clemens von Alexandria bevorzugten das Bild des Abstiegs, der Einfachheit und der Torheit. Der Mitgewinn dadurch war die Schaffung einer Sphäre der persönlichen Gewissensentscheidung. Platon dagegen kannte viele Stufen und wollte zu Gott aufsteigen. 6. Heroismus in neuem Gewand. Christliche Märtyrer beugten sich nicht familiären und bürgerlichen Forderungen. Sie forderten damit Patriarchat und Staat heraus. Siedentop bezieht sich hier auf Peter Brown und sein Werk: Macht und Rhetorik in der Spätantike. Der Weg zu einem christlichen Imperium, Dtv München 1975. 7. Eine neue Form des Zusammenlebens: Das Mönchtum. Die frühe Kirche ging dem Konflikt mit Rom eher aus dem Weg. Dem Heidentum ging es mehr um äussere Konformität, um korrektes Verhalten. Dem Christentum war die innere Überzeugung wichtiger. Das zeigte sich auch darin, wie Tempel zu Basiliken umgeformt wurden. Die Mönchsbewegung begann am Berg Nitria in Ägypten als neue Gemeinschaftsform. So lebente bis 5'000 Männer im 4. Jahrhundert dort in Distanz zu antiker Familie und Polis. Pachomius und Basilius von Cäsarea waren die führenden Personen, die die Mönchsregel der Ostkirche begründeten. 8. Die Schwachheit des Willens: Augustinus. Die Schriften von Augustinus sind eigentlich Kommentare zu Paulus, trotzdem lassen sie sein neues und einzigartiges Ich-Bewusstsein erkennen. Alle Menschen können der Liebe Gottes teilhaftig werden, aber nicht alle machen davon Gebrauch, weil sie einen freien Willen hätten. Für ihn lag der Wille zwischen Vernunft und Begierde. Bei Augustinus geht es nicht mehr wie bei Platon um den Aufstieg der Seele zu Gott, sondern um Begegnung mit Gott im Innern. Durch Gebet öffnen Menschen sich der Gnade Gottes. Sein Werk Bekenntnisse sind Dialoge mit Gott, worin auch menschliche Schwächen zum Vorschein kommen dürfen.

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Sonntag, Februar 22, 2015

Parker Palmer: Burn-out

Gestern hat mir meine Frau ein Zitat aus dem Buch von Peter Scazzero: Mitten am Tag bist du mir nah; vorgelesen. Dabei geht es um eine Definition von Burn-out, die der Amerikaner Parker Palmer geschrieben hat: "Burn-out ist ein Zeichen dafür, dass ich mein eigenes Wesen im Namen irgeindeines noblen Ziels verletze. Üblicherweise hält man Burn-out für eine Folge dessen, dass jemand "zu viel gibt". Aber meiner Erfahrung nach resultiert es eher aus dem Versuch, etwas geben zu wollen, das uns nicht gehört - das heisst, letztendlich zu wenig zu geben! Burn-out ist sicherlich ein Zustand der Leere, aber sie kommt nicht daher, dass ich alles gebe, was ich habe. Sie offenbart einfach nur das Nichts, aus dem heraus ich versucht habe, etwas zu geben." Dem kann ich aus Erfahrung nur zustimmen.
Leerer Fischerhafen von Kao Takiab (Thailand) am Abend

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Freitag, Juli 06, 2012

Pixcel-Ich

Die gegenwärtige Befindlichkeit der westlichen Menschen schätzt Bobert so ein: Im sogenannten „Pixcel-Ich“ zeigen sich ein übersättigtes Selbst, andauernde Identitätssuche und zu viele Umbrüche. Man spricht auch von „MPS“, dem multiplen Persönlichkeitssyndrom, das auf acht bis neun Teilpersönlichkeiten kommt. Eine grosse Zerbrechlichkeit zeichnet die Menschen heute im Westen aus, die zugleich oft auch Narzissmus ist. Sie kann sich auch in Wut äussern (nach Heinz Kohut). Narzisstische Personen sind auch verunsichert und häufig tragisch, sie pflegen verschmelzende, idealisierende und überlegene Beziehungen. Teddys, die sie haben, sind Uebergangsobjekte und Realsymbole für die Mutter. Sie haben daher auch viel eher ein mütterliches Gottesbild, das Ausdruck der Suche an Ansehen und Geborgenheit ist. Das Muttergesicht ist in der menschlichen Urerfahrung der primäre Ort der Gnade: „Wenn ich schaue, werde ich gesehen, also existiere ich.“ Diese nicht endende Spiegelung, das Bewahren des Muttergesichts, kann zur Fixierung, zum „Kokon“, zum Schauen in einen toten Spiegel werden. Tote Spiegel werden dann zu Drogen, Fetischen, dämonischen Symbolen, Selbstverletzungen, Götzen, falschen und selbstkonstruierten Gottesbilder. Gesund dagegen sind schöpferische Arbeit, Einfühlungskraft, Begrenztheit, Humor und Weisheit. Gott sprenge letztlich alle Bilder; und wir beten, weil wir (noch) nicht sehen und erkennen, Gottesschau erfolge durchs Auge der Kontemplation (Hugo von St. Viktor). Auch die Wissenschaft kenne seit der Entdeckung der Quantenmechanik 1927 keine Objektivität mehr, sie kann nicht mehr genau sagen, wie die Welt wirklich beschaffen ist. Das Universum wird eher und vermehrt als grosses Gewebe, als Einheit und Verbundenheit betrachtet. Rationalität allein genügt nicht mehr, auch Intuition hat wieder ihren Platz (frei nach Urich Schnabel: Die Vermessung des Glaubens. München 2008). Bobert verweist auch auf den englischen Landartkünstler Andy Goldsworthy, der eine Welt hinter Worten zeigt. Er sieht etwas, das immer schon da war, aber für das er bisher blind war. Die Kraft in der Materie sei Leben, sie mache sie zu Lebewesen. Mystische Erfahrung sei Einheit, Reinigung, Gegenwart, Zweckfreiheit und Unsagbarkeit. Zu Boberts Glaubenseintrittsverständnis: Für sie ist die Taufe das Bad der Wiedergeburt, eine Metamorphose, eine Erleuchtung durch den heiligen Geist. Das ist Christusgeburt in der Seele, „jeder Christ muss so zur Mutter Christi werden, zugleich ist Christus unser Wagenlenker“. Gott können wir nur durch geistliche Verwandlung erkennen, in Begegnungen mit Christus erhalten wir ein pneumatisches Gewand. So wie Kleider den Körper bedecken, bedecke der Körper bereits die Seele. Geisttrunken werden wir von der Eucharistie, von Christus im Wort und von der Eingiessung des Heiligen Geistes.

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Sonntag, April 24, 2011

Sch'ma Israel

Höre (hebr. "sch’ma") Israel! JaHWeH, unser Gott, (ist) einzig ("echad")!

Dies ist das zentrale jüdische Glaubensbekenntnis, wie es in Deuteronomium Kapitel 6 Vers 4 überliefert worden ist. Kurz und knapp, aber bereits jedes einzelne Wort hat es eigentlich in sich, wieviel mehr das ganze Bekenntnis und seine Folgen:

"Höre": So fängt das Bekenntnis an, nicht mit reden oder bekennen! Mit einer passiven, empfangenden Haltung, nicht mit aktiven Handlungen. Dies ist einzigartig, denn wenn ich es richtig verstehe, waren die Gottheiten früher welche, die als Figuren angeschaut und angebetet wurden und denen aufwändige Opfer dargebracht werden mussten. Hören dagegen hat eine ganz andere Qualität, es ist viel mehr auf Aufmerksamkeit, Beziehung, Dialog und Nähe angelegt als das Sehen der Götterbilder. Und es hat einen endlosen Lernprozess in Gang gesetzt, in dem das jüdische Volk tief geprägt wurde und viele Denker und Forscher hervorgebracht hatte.

"Israel": Der Empfänger ist ein Volk, nicht nur ein Individuum. Die kollektive Identität ist wichtiger und wird der individuellen vorgezogen. Aber Israel war und ist ein eher kleines Volk, kein grosses wie Aegypten und Babylon. Israel konnte (und kann) sich kaum auf eigene Stärke und Macht verlassen, um zu überleben. Gott sucht eher Menschen und Völker, die nicht ihre eigene Stärke in der Vordergrund stellen, sondern die sich ihrer Kleinheit und Abhängigkeit bewusst sind.

"JaHWeH": ist der Gott Israels, wie er sich Mose beim Dornbusch in der Steppe Sinais offenbart hat. JaHWeH ist mehr als ein Name, er ist die (geheimnisvolle) Gegenwart von Zuverlässigkeit, Unverfügbarkeit, Ausschliesslichkeit und Unbegrenztheit, die den Gott Israels ausmachen. Er ist einfach da, für sie, für uns und auch für mich. Wir dürfen ihn so anrufen, er steht uns jederzeit zur Verfügung, bleibt aber unverfügbar! Wir sind nie mehr allein.

"einzig - echad": JaHWeH unser Gott ist einer; er ist der Einzige, der wirklich ist, der unerschaffen ist, der auf nichts zurückzuführen ist. Auf diese Einheit und Ausschliesslichkeit habe ich mich einzustellen und auszurichten. Es ist müssig, darüber zu philosophieren, wie Gott beschaffen ist und funktioniert, es übersteigt mein Denk- und Vorstellungsvermögen. Aber unser Herz ist so beschaffen, dass wir immer nur auf etwas fokussiert sein können. Das könnte vielleicht ein psychologischer Gotteshinweis sein. Entweder habe ich einen Gott oder es ist ein Götze, ein Idol, das an seine Stelle tritt und das ich anbete und verehre, wo ich meine Zeit und meine Energie hineinstecke (frei nach Wilfried Daim).

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Freitag, Oktober 22, 2010

Die drei grundlegenden Versuchungen


3,16 Aber getauft (geworden), stieg Jesus sofort herauf aus dem Wasser. Und siehe, (es) öffneten sich ihm die Himmel, und er sah den Geist Gottes herabkommen wie eine Taube und auf ihn kommen.
17 Und siehe, eine Stimme aus den Himmeln sagte: Dies ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen gefunden habe!


Identität und Wert kann man sich nicht wirklich selbst zusprechen, nicht einmal Jesus, der Sohn Gottes, tat dies! Sondern Gott sprach ihm Sohnschaft und Wohlgefallen zu. So auch uns: Unsere Eltern schenken uns Leben, Namen und Zuneigung. Und Gott spricht uns Wesentliches direkt und indirekt zu: nämlich Kindschaft und Zuwendung! Und ein Sprichwort sagt zu recht: Alles Wesentliche ist Geschenk.

Nach dem Zuspruch von Sohnschaft und Wohlgefallen wurde die Führung durch den Heiligen Geist konkret, gerade auch in schwierige Situationen und Entbehrung hinein. Jesus erlebte hier auch die grundlegend menschlichen Gefühle der Einsamkeit und des Hungers. Diese Mangelsituation will der Versucher ausnutzen.

Der Teufel/Versucher geht dabei nicht unmöglich vor, sondern schlägt zuerst etwas zutiefst Menschliches vor: Selbstversorgung. Doch dahinter steckt für mich das Motiv der Autonomie, Unabhängigkeit, die letztendlich Gott-los-igkeit ist. Ich werde selber schauen, dass meine Bedürfnisse gestillt werden. Jesus antwortet anders, indem er aus Dt/5Mo 8,3 zitiert: Und er dich beugte und liess dich Hunger leiden. Und er liess dich das Manna essen, das du nicht gekannt (hattest) und nicht gekannt hatten deine Väter. Damit er dich erfahren liesse, dass der Mensch (=adam) nicht von dem Brot allein lebt, sondern von allem, (was) ausgeht (vom) Mund JaHWeHs lebt der Mensch!
(Mir persönlich ist deshalb auch die Bitte Jesu zentral: „unser tägliches Brot gib uns heute!“)

Die nächste Versuchung ist bereits etwas subtiler. Hier geht es nach meinem Empfinden um das eigene Ansehen, Aufmerksamkeit, Aufsehen, Beachtung und Erfolg gegenüber der Volksmenge, die vor dem Tempel sein wird und es weiter erzählen wird. Jesus antwortet, indem er aus Dt/5Mo 6,16 zitiert: Ihr sollt JaHWeH, euren Gott, nicht erproben, so wie ihr (ihn) in Massa erprobt (habt).

Bei der letzten Versuchung geht es um irdische und menschliche Herrschaft und Macht. Vielleicht „fällt“ er hier herein, doch Jesus antwortet, indem er aus Dt/5Mo 6,13 zitiert: JaHWeH, deinen Gott, sollst du fürchten und ihm sollt du dienen, und bei seinem Namen sollst du schwören.

Auch uns Menschen begegnen heute diese drei Arten von Versuchungen, vielleicht nicht so konzentriert wie hier bei Jesus. Aber die Grundfragen stellen sich auch uns:
· Auf welche der drei Arten Versuchung bin ich anfällig?
· Wie reagiere ich auf Versuchungen?

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Montag, Mai 31, 2010

Bewusstsein, Selbst und Seele

Zu „Bewusstsein“ schrieb Polkinghorne auf Seite 80 einleitend und grundlegend folgendes, und es ist so dicht, dass ich es gerne wortwörtlich wiedergebe:
„Das nach dem Big Bang beachtenswerteste Ereignis in der Geschichte des Kosmos, das wir kennen, ist die Entstehung von Bewusstsein. In der Menschheit ist sich das Universum seiner selbst bewusst geworden. Wie Blaise Pascal sagte, sind Menschen grösser als alle Sterne, weil wir sie und uns kennen, sie aber gar nichts wissen.
Wir alle erfahren Bewusstsein, aber wir wissen nahezu nichts von seinen Ursprüngen. Es muss uns nur jemand mit einem Hammer sanft auf unseren Kopf schlagen und schon erkennen wir, dass es einen Zusammenhang von Geist und Gehirn gibt, aber wie diese Beziehung aussieht, ist bis heute ein ungelöstes Problem. Zusätzlich ist unser Nachdenken über unser Bewusstsein dadurch erschwert, dass seine Gegenwart für alle Erfahrungen, die uns bewusst sind, konstitutiv ist. Ohne unser Bewusstsein hätten wir keinerlei Wissen. Introspektion offenbart schnell den derzeitigen Gegenstand unseres Bewusstseins – d.h. worüber wir gerade nachdenken -, aber nicht das Bewusstsein selbst, welches genauso unsichtbar und vital ist wie die Luft, die wir atmen.“


Danach begann er einige Fragen und Ansätze zum Bewusstsein detaillierter zu beschreiben, unter „Funktionalismus“ schrieb er: „Eine der populärsten Strategien, um das Verhältnis von Geist und Gehirn aufzuklären, sieht das eigentliche Problem der Sache in der Weitergabe von Information, d.h. in der Transformation der aufgegriffenen Signale aus der Umwelt in motorische Aktivitäten jeglicher Art (einschliesslich der Sprache). Das Verhältnis von Geist und Gehirn wird dann in einer rein funktionalistischen Weise diskutiert.
... Wenn das Gehirn ein Computer wäre, müsste man fragen, wer ihn programmiert hat. Die gewöhnliche Antwort ist, dass die evolutionären Notwendigkeiten die neuralen Prozesse so geformt haben, dass sie den Erfordernissen des Ueberlebens angemessen sind. Sicherlich enthält diese Behauptung etwas Wahres. Doch es bereitet mir Schwierigkeiten anzunehmen, dass sie eine angemessene und umfassende Beschreibung der mentalen Fähigkeiten des Menschen bietet.
Unsere intellektuellen Fähigkeiten übersteigen alles, was allein durch die Anforderungen der natürlichen Selektion erklärt werden kann – welcher Wert fürs Ueberleben der Menschheit sollte z.B. der menschlichen Fähigkeit zukommen, die Prozesse der subatomaren Welt oder die Struktur des kosmischen Raumes zu erfassen? Diese grossen Erfolge des menschlichen Geistes allein als glückliche Zufälle, als ungewollten Nebeneffekt elementarer Notwendigkeiten anzusehen, erscheint nicht besonders überzeugend. Aehnliche Schwierigkeiten haften an Erklärungen anderer Formen menschlichen Wissens.“



Zu „Das Selbst und die Seele“ schrieb er auf Seite 88:
„... Menschen sind „eher beseelte Leiber als inkarnierte Seelen“. So haben die antiken Hebräer das Wesen des Menschen verstanden, und eine psychosomatische Beschreibung des menschlichen Wesens ist auch der dominierende, wenn auch nicht exklusive Grundzug biblischer Anthropologie. Eine der wenigen das Wesen der Menschen betreffenden Einsichten, über die gegenwärtig zu hohem Grade Einvernehmen herrscht, besteht darin, dass Menschen als Einheiten betrach-tet werden sollten und nicht als spirituelle Wesen, die nur in einer fleischlichen Hülle existieren.
Das bedeutet nicht, dass man die Rede von der Seele aufgeben müsste – das würde für viele Theologien grosse Schwierigkeiten mit sich bringen -, sondern, dass man neu definieren muss, was man meint, wenn man von Seele redet. Es muss sich dabei um „das wirkliche Ich“ handeln. Es ist klar, dass dies nicht das Material sein kann, das zufällig zu einer bestimmten Zeit meinen Körper konstituiert. Die Atome in uns werden kontinuierlich durch Essen und Trinken, Abnutzung und Verletzung ausgetauscht. Sie können nicht die Quelle unserer Erfahrung eines kontinuierlichen Ichs sein....“

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