Samstag, November 22, 2008

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen.


Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Er wird deinen Fuss nicht gleiten lassen, und der dich behütet, schläft nicht. So steht es am Anfang von Psalm 121. So erlebt man die Felsen eingangs des Calancatals, an denen ich auf dem Rückweg von Santa Maria und Castaneda vorbei komme. Eine Erinnerung an den Zion-Nationalpark in Utah wird wach. Aber hier haben früher Tiere geweidet und Bauernleute auf sie aufgepasst. Heute gibt es hier im Herbst die besten Brombeeren und ab und zu einen Felssturz, der das Calancatal dann von der restlichen Welt abschneidet.

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Sonntag, November 16, 2008

Ruine und Kreuz


Im Calancatal gibt es unzugängliche Orte, die nur über schmale Wanderwege zu erreichen sind. Wieder stundenlang alleine gehen, die wildschroffe Umgebung auf mich einwirken lassen. Bei einer Wegkapelle sind nur noch die Grundmauern übrig geblieben. Das ist eigentlich nichts Aussergewöhnliches. Bei genauerem Hinschauen entdecke ich aber das Kreuz. Es ist für mich ein starkes Symbol: Egal wie kaputt ich bin, wie brüchig unsere Gesellschaft ist, es gibt Hoffnung. Und die hat ein Zeichen und einen Namen: Jesus Christus!

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Calancatal oder das alte Haus von...



Das Calancatal, das man von Grono im Misox aus erreicht, ist für Wanderer ein absoluter Geheimtipp. Ein wildes Tal mit einem klaren Fluss, der Calanca, einem riesigen Granitsteinbruch, kleinen ursprünglichen Dörfern und sonnigen Terrassen für die Landwirtschaft. Auf einer solchen habe ich Alfredo Rossi getroffen, der im alten Haus von... wohnt. Ein zufriedener alter Mann, der nach einem arbeitsreichen Leben zwischendurch die Sonne geniesst, und sich freut mit einem Vorbeiziehenden zu sprechen und zu teilen.

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