Freitag, Februar 02, 2007

Charles de Foucauld

Charles de Foucauld wurde 1858 geboren und hatte ein bewegtes Leben. Er wuchs als Waisenkind auf, erlebte also viele seelische Entbehrungen. Schon als jung kam er zur französischen Armee und machte dort Karriere und war ein Lebemann. Irgendwann kehrte er um zu Gott, fand in ihm die Erfüllung seiner Sehnsüchte und trat dann in einen katholischen Orden ein, der ihn auf Umwegen in ein kleines, abgelegenes Kloster im Süden Algeriens führte. Dort lebte und wirkte er bis zu seinem Lebensende: 1916 wurde er und seine Mitbrüder von islamischen Kriegern ermordet.
Eines seiner bekanntesten und eindrücklichsten Gebete lautet so:

"Mein Vater, ich überlasse mich Dir, mach mit mir, was dir gefällt.
Was Du auch mit mir tun magst, ich danke Dir.
Zu allem bin ich bereit, alles nehme ich an.
Wenn nur Dein Wille sich an mir erfüllt und an allen Deinen Geschöpfen, so ersehne ich weiter nichts, mein Gott.
In deine Hände lege ich meine Seele.
Ich gebe sie Dir, mein Gott, mit der ganzen Liebe meines Herzens, weil ich Dich liebe, und weil diese Liebe mich treibt, mich Dir hinzugeben, mich in deine Hände zu legen ohne Mass, mit einem grenzenlosen Vertrauen; denn du bist mein Vater."

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