Montag, September 13, 2010

Froda


Das hintere Maggiatal ist weitläufig und zerklüftet mit tief eingeschnittenen Tälern. Nebst dem ausgedehnten, bekannteren Robiei-Cristallina-Gebiet gibt es östlich davon grosse Alpweiden und Berge, so auch die Alpe Froda. Man erreicht sie am besten von Pian di Peccia im Valle Lavizzara, dort wo noch heute Peccia-Marmor abgebaut wird. Gleich dahinter steigt man hoch durch dichte Wälder, zuerst Tannen, dann Lärchen und kommt dann auf eine Alp mit Weitsicht auf 2'000 Meter über Meer.
Ueber der Baumgrenze geht es weiter über Alpweiden und Stock und Stein auf einen Berggrat, von dem man eine fantastische Fernsicht geniessen kann. Hier erblickt man Schneeberge, Gebirgszüge und Gletscher bis ins Bündnerland und nach Italien hinein. Wie so oft in den Tessineralpen fehlt auch nicht ein glasklarer und spiegelglatter Bergsee, von denen es im Tessin Hunderte gibt, Orte der wohltuenden äusseren Ruhe.


Blick von der Alp nach Südosten in Richtung Peccia- und Verzascatal






Blick in Richtung Nordwesten nach Robiei und ins Cristallinagebiet



Blick in Richtung Westen zum Basodinogletscher und ins Wallis
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