Mittwoch, März 08, 2017

Der traditionelle Koran: Die fehlerlose Kopie aus dem Himmel

Ein zentrales Dogma des Islam ist, dass der Koran unerschaffen sei. Muhammad habe den Text von Gott durch die Vermittlung des Erzengels Gabriel in 23 Jahren mündlich erhalten und so an seine Nachwelt überliefert. Jedes Wort sei darum korrekt, authentisch, unverrückbar, heilig und ewig gültig. Und es gäbe nichts auf der Welt, was nicht im Koran enthalten wäre. Der Koran in der Fassung des Kalifen Othman sei der einzig authentische, und die Fassung von Kairo 1924 entspreche diesem und sei somit die identische Kopie des im Paradies aufbewahrten Original (Seite 15). Fakt ist, dass der Koran aus 114 Suren à 4 bis 286 Versen besteht; die längste ist am Anfang, die kürzeste am Schluss angeordnet. Er ist arabisch verfasst, aber auch da schwer verständlich; er enthält zudem viele Fremdwörter aus dem Aramäischen, Persischen, Griechischen und Hebräischen, was aber von den meisten Koranlehrern nicht anerkannt wird. Frühere Verse können durch spätere aufgehoben werden; so werden mekkanische Suren durch medinische überholt und aufgehoben.

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