Samstag, Dezember 24, 2016

Von der Sandwüste zur Steinwüste

Sechs Tage verbrachten wir in der Sandwüste Erg Chegaga. Dann wanderten wir weiter in die Steinwüste des Jbel Bani hinein. Sandwüste heisst Schwemmland in Sand, Sandstein und Sanddünen, die sehr unterschiedlich hoch sein können. Die höchsten Sanddünen waren bis zu hundert Meter hoch. Das Besteigen bedeutete Kraftaufwand, da hier der Sand doch lose war und nachgab. Aber die Ausssicht in die weite Wüstenwelt war der Preis wert. Nachdem wir einen Seitenarm des leeren Draaflusslaufes überquert hatten, erreichten wir die Steinwüste. Das Wandern wurde etwas mühsamer, doch bald tauchten Trampelpfade auf, die sich über Jahrhunderte durch Karawanen gebildet hatten. Das erleichterte das Gehen und auch die Orientierung. Nach einigen Stunden erreichten wir ein Tal, das zu durchwandern war. Gegenüber einer Nomadensiedlung war unser Biwakplatz. Am nächsten Tag ging es weiter das Tal hinauf. Der Fluss hatte zwar kein Wasser, aber bald tauchten Tümpel im Flussbett auf und die Vegetation nahm etwas zu. Die Landschaft wurde wieder vielfältiger. Darauf folgte eine karge Hochebene. Der nächste Biwakplatz war eine Oase, die in einer Vertiefung gelegen war. Viele Palmen wuchsen hier. Zudem sahen wir wieder einen Brunnen, aus dem Wasser für Mensch und Tier geschöpft werden konnte, eine Wohltat!

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