Dienstag, März 14, 2017

200 Jahre Abwesenheit: Der historische Muhammad

Mwawiya war Amir al-Muminin, der erste Kalif der Omayaden-Dynastie, Statthalter Byzanzs und arabisch-christlicher Herrscher Syriens, Iraks und Irans. 622 besiegte Byzanz unter Kaiser Herakleios Persien, das damals als Antichrist galt. 682 wurde Abd al-Malik aus dem turkmenischen Marw Herrscher. Auch er war ein arabischer, syrischer und nestorianischer Christ und vollendete den Felsendom 694. „Muhammad“ war damals noch kein Name, sondern hiess einfach Gepriesener; sowie „Abd AllahKnecht Gottes und „Isa bi MaryamJesus, Sohn der Maria bedeutete. Muhammad ist historisch kaum fassbar; eine früheste Erwähnung stammt aus dem Jahr 780, die meisten Erwähnungen tauchen erst 830-930 nach Christus auf. Ab 660 gab es persische Münzen mit „Muhammad“. Es gibt keine ausserislamische Quellen zur Person Muhammads; aber arabische Christen hatten Sehnsucht und Bedürfnis nach einem eigenen Prophet und Buch, gerade auch weil sie von Byzanz unterdrückt und marginalisiert wurden. Weitere Beinamen, Titel und Attribute für Muhammad waren „Ahmad“ Gepriesener, „Kahtim“ Siegel, „Haschir“ der Erwecker, „Akib“ letzter Prophet und „Machiy“ Sündentilger.

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