Mittwoch, Oktober 12, 2011

Tremola, San Gottardo und Lucendro


Kürzlich war ich wieder einmal auf dem Gotthardpass. Das ist eine Seltenheit, da ich doch meistens durch Bahn- oder Strassentunnel fahre. Es war an einem milden und sonnigen Herbsttag, die beste Wanderzeit, finde ich. Zuerst ging es hinauf auf der neueren, gut ausgebauten Passstrasse neben der Tremola, der kurvenreichen, schön eingebetteten Passstrasse von 1928. Auf dem Pass parkte ich den Wagen und wanderte bergauf zum Lucendropass, der parallel westlich vom Gotthardpass auf knapp 2'500 Meter über Meer liegt. Der Weg geht fast gleichmässig stetig und angenehm bergan bis zur Passhöhe. Auf der linken Seite präsentierte sich das Bedrettotal mit Aussicht zum Cristallinapass und zum Griesgletscher, der bereits im Wallis liegt.



Kurz nach der Passhöhe an einem kleinen, lauschigen Bergsee hielt ich Ruhezeit und Mittagsrast bei schönstem Sonnenschein. Als ich mich danach wieder aufgemacht hatte, staunte ich nicht schlecht: sechs Steinböcke gleich neben dem Wanderweg, die ich auf eine Distanz von zehn Meter beobachten konnte. Fast keine Spur von Menschenscheu, nur näher als zehn Meter kommen, das ging nicht, dann gingen sie weiter. Und auch meine Kamera, eine Canon Digital Ixus 60, hat nicht das beste Zoom. Trotzdem ging ich beglückt bergab zum Lucendrostausee und zurück zum Gotthardpass.



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