Mittwoch, Februar 21, 2018

Abendmahl – Zeichen des Zerbruchs und der Heilung

Über das Abendmahl ist schon viel geschrieben worden, ist es doch zentrales Geschehen im christlichen Glauben, weil Christus unter den Gläubigen gegenwärtig sein will. Dieser Text ist inspiriert von der kanadischen Mennonitin Ann Voskamp. Jesus wurde gebrochen, damit unsere Bruchstücke wieder zusammengefügt werden können. Wir essen Zerbrochenes und sind doch selbst zerbrochen. Wo etwas zerbrochen ist, sind wir dem gebrochenen Jesus am nächsten. Und nur aus Zerbruch kann Fülle und Überfluss werden; nur wer loslässt, der kann gewinnen; nur aus zerriebenen Weizen wird Brot. Ohne zu sterben bleiben wir einsam, nur unsere Hingabe des Lebens bringt Frucht. Wir werden gebrochen, und unser Leib und unsere Seele werden durch ihn gesättigt. Sünde wuchert in meinem Innern wie Rost oder Schimmel. Um mein Herz habe ich Mauern hochgezogen, die mich bedecken und mich von andern fernhalten. Aber eigentlich bin ich unansehnlich, nackt, bloss und beschämt. Christus legt seine Gnade wie eine Decke über mich und versichert mir so seine Liebe. Er kann alles Zerbrochene zusammenfügen, mich wieder ganz machen und eins mit ihm. Ich darf eine neue Einheit und Ganzheit erahnen. Im Essen und Trinken kommt sein Leben in mich hinein. Ich kaue und schlucke Brot und trinke Wein, in ihm sind meine Sünden verschlungen; und er ist mein "Lamm". Bäckerei und Brot im ländlichen afrikanischen Guinea

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